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31.12.2006 - Musikzentrum HannoverAuch zum Jahresende 2006 lud das „Nacht der Schatten“-
Team alle Anhänger der hannoverschen Gothic-Szene zur
inzwischen beinahe schon traditionellen Silvesterparty
inklusive Live-Act.
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Dieses Mal war es die aufstrebende Band Schattenschlag,
das Solo-Projekt von Joachim Sobzcak, der sich mit dem
Projekt Siechtum bereits einen Bekanntheitsgrad erarbeitet
hat, die den Party-Gästen die Zeit bis Mitternacht so
kurzweilig wie möglich machen sollten.
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Schattenschlag lieferten auch eine professionelle eingespielte
Show inklusive Tänzerinnen und Spieleinlagen ab.
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Der Industrial-Sound wurde durch geschickt gesetzte Breaks
und eingängige Hooklines aufgewertet, aber intensivere
Beleuchtung der musikalischen Qualiätät der Band findet
man anhand zahlreicher CD-Reviews an anderer Stelle in
den unendlichen Weiten des Internets. Nur soviel, die
Rezensenten, die das bisherige auf Silberscheiben gepackte
Output der Combo loben und Schattenschlag einen
eindeutigen eigenen Stil zuordnen, der sich von den
Genre-Kollegen wohltuend abhebt, haben recht!
Von daher war es etwas schade, dass das Musikzentrum nicht
ganz so gut gefüllt war wie vor ein paar Jahren, als der
Live-Act die Synth-Popper von Clony 5 waren.
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Die erschienenen Zuschauer bereuten ihr Kommen aber
keineswegs und kurz vor Mitternacht beendete die Band
ihren Gig und der DJ zählte gemeinsam mit den Gästen
die letzten Sekunden des alten Jahres hinunter.
Danach ging es kollektiv nach draußen in den Nieselregen
um auf das neue Jahr anzustoßen und vor allem die
zahlreichen Feuerwerkskörper ihrem Zweck zuzuführen.
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Bei der Rückkehr ins Warme brannte das bewährte
„Nacht-der-Schatten“-DJ-Team ein musikalisches Feuerwerk
ab, welches im Laufe der Nacht für jeden Geschmack etwas
bot. Von Hardcore-Industrial-Gewummere von Shnarph!
(„Reden und Atmen“) über genialen Electro von Covenant
(„Der Leiermann“), VNV Nation („Beloved“) und Depeche
Mode bis hin zu Goethes Erben war die ganze Bandbreite
elektronischer Musik vertreten und die Gäste tanzten bis in
die frühen Morgenstunden hinein.
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Gegen 4 Uhr morgens gab der DJ bekannt, dass das
Frühstück aufgebaut sei und die hungrigen Gäste bedienten
sich mit Brötchen, Käse, Fleischsalat, Marmelade und
Wurstscheiben, um neue Energie zu bekommen, ehe es dann
mit Anbruch der Helligkeit nach Hause ins neue Jahr ging.
Kurzum eine gelungene Veranstaltung, die allerdings gerade
zum Konzertteil mehr Besucher verdient gehabt hätte.
Aber nichts ist bekanntlich schöner als die Vorfreude und so
darf bereits jetzt mit dem Rätseln angefangen werden,
welche Band am 31.12.2007 im Musikzentrum zum Tanz
in die „Nacht der Schatten“ bittet!Text: Steve Palaser
Fotos: Lothar KaeslerImpressionen
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